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Leser Wunsch

Man mag es kaum glauben, aber es gibt jemanden der sich das tatsächlich durchgelesen hat. Im nachhinein muss ich sagen das es sich teils wirklich schwieig liest und auch einige Fehler drinne sind. Das liegt zum Teil daran das ich es schwer habe klare Gedanken zufassen bzw all das was mir im Kopf herumschwirrt sinngemäß zu trennen. Das wird mir bei dem nächsten Thema sicherlich auch wieder schwer fallen. Es gab 2 wunsch Äußerungen. Zum ersten wie das Verhältnis zu meinem Vater ist, da das noch nicht angeschnitten wurde und zum anderen ob es Todesfälle in der Familie gab und welche Auswirkungen das auf mich hatte. Ich denke ich fange mit der Beziehung zu meinem Vater an.

Als es um das Sorgerecht damals ging und die damit verbundene Angst ihn zu verlieren, ließ mich für kurze Zeit offener ihm gegenüber werden. An den Abend an dem ich vor die Wahl gestellt wurde, kann ich mich deutlich erinnern. Wir waren bei Oma und Opa im Wohnzimmer welches hell erleuchtet war, den vorränigen Ablauf hab ich nicht mehr im sinn aber ich weiß das dies einer der seltenen Momente war in denen ich auf dem Schoß meines Vaters saß, die Arme um seinen Hals geschlungen und bitterlich am weinen. Damals wollte ich werder Mutter noch Vater weh tun aber es musste sein. Es war eine klare Entscheidung meiner Seits und doch so schwer dieses "Ich will bei dir bleiben Papi" über die Lippen zu bringen. Er hatte nur zögerlich meine Umarmung reserviert erwiedert, kein streicheln oder ähnliches. Ich hatte damals das gefühl von ihm nur geduldet zu werden. An einen Moment werde ich mich wohl immer mit glasigen Augen erinnern... eines der Wochenenden bei denen ich bei ihm war, der Zeitraum liegt zwischen 3-4 Jahren auf jedenfall war ich noch recht klein und hatte noch verzweifelt nach Nähe gesucht. Wir hatten gemeinsam Tv gesehen (er saß auf der Couch hinter dem Sessel worin ich saß und als ich dann ins Bett gehen sollte stand ich auf, krabbelte auf seinen Schoß und sagte mit der Leichtigkeit eines Kindes zum erstenmal in meinem Leben "Ich Liebe dich". Damals war mir unterbewusst klar welche Bedeutung diese Worte hatten und es fiel mir im nach hinein schwer diese Worte nicht zu bereuhen auch wenn ich keinen Grund hierfür gehabt hätte. Seine reaktion war ... irgendwie unsicher und mechanisch "ich dich auch" das kann man auf so viele Arten sagen... weich...lieblich...verspielt...und und und... die Art wie er es sagte verusicherte mich total so das ich es bis Heute kein einziges Mal mehr zu jemanden gesagt habe. Denn ich weiß im Prinzip nicht wie sich sowas anfühlt damals hatte ich es für einen kleinen Augenblick doch ich erinner mich nur an die Gefühle die mich danach ereilten jedoch nicht an das was mich dazu bewogen hatte diese Worte ihm zu sagen. Klar wollte ich ihm Trost spenden, ich habs ihm immer Angemerkt, wenn ihm etwas auf den Magen schlug und ich wusste natürlich nicht wie ich damit umgehen sollte also hatte ich es auf den einzigen Weg versucht der mir in den Sinn kam. Ich bin ganz ehrlich und sage dir lieber Leser das mich die Erinnerung genau jetzt wieder zu tränen rührt, in dem Moment von damals gab es für einen Moment die ersehnte Liebe die ich wollte und brauchte aber sonst nicht mehr so in der Form präsent war. Vieleicht lag es daran das er sehr jung Vater geworden ist oder an der Tatsache das er Angst hatte mich zu verlieren wenn er mir offener gegenüber gegtreten wäre. Er wusste es einfach nicht besser, musste aufpassen das Mutter keinen Grund hätte ihn anzusprangern wegen sexuellernötigung eines Kindes was von seiner Seite aus völliger Schwachsinn gewersen wäre,...doch er dachte es wäre so besser für mich und dieses Programm zog er konsequent durch. So ist es kaum verwunderlich das ich ebenso damit begann mich zu verschließen. Meine Großeltern waren zu rustikal für mein zartes Gemüt, ich weite sehr oft und heimlich. Ich glaube ab dem 5 Lebensjahr hatte ich es größten Teils vermieden vor ihnen und meinem Vater zu weinen, wenn es denn um den seelischen Schmerz ging. Meistens habe ich es unterdrückt in dem ich meine Nägel mir ins Fleisch gebort habe um mich von der Traurigkeit abzulenken...ein Lächeln...ein Nicken... und dann kehrt gemacht, die Tür zu gezogen um dann das Gesicht in die Kissen zu graben und leise zu weinen. - Das hat sich bis Heute nicht geändert -

Nach diesem besagten Abend kann ich mich nur noch an eine warme Gehste von mir ihm gegenüber erinnern. Zwar habe ich in jungen Jahre immer wieder seine Nähe kurzweilig gesucht aber das war eher verhalten. Immer Sonntags wenn er zum essen zu uns gekommen ist und ich ihn nicht gehen lassen wollte hatte ich ihn in den Arm genommen oder mich an sein Bein geklammert, anders konnte ich ihm meine Zuneigung nicht zeigen. Das wurde auch nicht besser als er verschiedene Freundinen hatte Silvia, Inna, Kirsten und Irene. Er hatte extra wegen mir sich nur auf Beziehungen eingelassenm allerdings war er gut für die Frauen, diese aber nicht für ihn. Klar hatte er ein recht auf ein liebes leben aber die wenige Zeit die ich an 1-2 Wochenenden mit ihn hatten beanspruchten sie und ganz ehrlich es war grausam zu sehen wie liebevoll er mit ihnen umging nur mit mir nicht. Das war mit ausschlaggebend das ich anfing sie nicht ausstehen zu können. Sobald sie anfingen mich bevormunden zu wollen gab es kontra solange bis ihnen mein Vater bepflichtete und ich mit ihm an einander geraten bin. Dadurch entfernten wir uns immer mehr und mehr von einander. Wenn er traurig war zeigte er es mir nie offen, sein Verhalten von damals erinnert mich sehr gut an mein heutiges, das gleicht dem von damals überwiegend. Bis auf ein einziges Mal, das ist etwas 3?4? Jahre her. Er war da mit seiner bisher letzten festen Freudin Irena zusammen die ihn verlassen hatte weil sie nen Kerl mit mehr Kohle haben wollte. Er hatte wirklich alles für sie getan doch seine Liebe zu ihr reichte der Frau wohl nicht. Ich weiß nicht mehr warum ich damals zu ihm ins Zimmer gegangen bin, er saß wie immer vor seinem Pc und chattete etwas über sein Aol. Ich wusste sofort das was mit ihm los ist, denn seine glasigen leicht geröteten Augen warn mehr als verräterisch. Jedes mal wenn ich ihn so sehe bricht es mir das "Tocher"-Herz und ich muss mich hart zusammenreißen nicht in Tränen auszubrechen, doch darin bin ich ja mitlerweile Profie . Ich sah ihn also nur kurz an neigte meinen Kopf zur Seite und beobachtete kurz seine Reaktion auf meine Anwesenheit. Ein leicht verstörter glasiger Blick der nur kurz meinen Blick kreuzte ehe er sich scheinbar wichtigen Dingen zuwendete die sich da auf seinen Monitor abspielten. Und ich weiß nicht was mich damals dazu geritten hatte auf ihn zu zu gehen um mich hinter seinen Stuhl zu stellen und meinem Arm um ihn zu legen, aber es hatte zur Folge das er an fing zu weinen. Alles dränge in mir die Flucht zu ergreifen doch ich blieb "sie hat Schulss gemacht" war das einzige was er wimmernt raus bringen konnte. Zwar wusste ich das es das wohl sein würde doch ich denke er musste es für sich laut sagen um es zu realisieren, den damit verbundenen Schmerz nicht mehr zu verdrengen sondern zu verarbeiten. Ich streichelte ihn grobmotorisch und sagte irgendwas von dem ich dachte das es angemessen wäre, was genau das war weiß ich nicht mehr. Als ich dann innerlich merkte das es ihm wohl recht unangenehm war das ich ihn so in diesem Zustand sehe, löste ich die Umarmung wieder und ging in mein Zimmer und erst DANN fing auch ich an zu weinen. Warum wusste ich nicht, aber ich hatte ein großes Bedürfnis. Heute denke ich das es daran lag das ich eine sehr empathische Seite habe, die sich wohl aus meiner emotionalen Armut herauskristalisiert hatte, denn was liegt näher wenn man gewisse Gefühle nie selbst so deutlich gespürt hatte, sich bei anderen abzuschauen und zu versuchen sich in diese Lage hinein zu versetzen um genau dieses Gefühl zu spüren. Ich habe nun mit der Zeit eine große umfassende Sammlung von dieses Gefühlen doch Liebe konnte ich bisher nicht abkupfern. Wie ich mit Gefühlen und Emotionen umgehe hab ich hier mal kurz angeschnitten aber auch dieses Thema ist an sich ebenfalls umfassend wie dieser kleine Einblick in die Beziehung zu meinen Vater. Kurz gefasst kann man sagen das wir überwiegend ein geschwisterliches Verhältniss zu einander hatten und jetzt wird es immer mehr ein zusammenleben von Person A und B. Es gibt Tage an denen wir 5 min miteinender reden, es war aber auch schon der Fall das ich es geschafft habe einen ganzen Monat ihm aus dem Weg zu gehen obwohl wir gemeinsam in einer Wohnung leben.

Das soll dann auch der Schlusssatz zu diesem Abschnitt sein, ich hab auch hier mich nur auf das Wesendliche konzentiert, von dem ich denke das es das Verhältnis am besten veranschaulicht und darstellt. Ich danke für die Aufmerksamkeit, es war wahrlich nicht einfach und ich hoffe das es diesmal etwas einfacher zu lesen war.

So Long Datuaria

18.10.06 02:36
 


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