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Its Me

So at first:

Ich so ca 21 Herbstlenzen alt und komme aus Pinneberg. Ich weiß das ist recht unspektakulär aber immerhin ist es nich W-City (W bitte in Englisch aussprechen). Ich wohne hier schon seitdem ich denken kann (also 18 Jahre, denn zu vor lebte ich bei meiner Mutter). Mein Leben ist so vielschichtig das es ansich viel zu erzählen gibt. Nur... wo fängt man da an? Am besten bei der Geburt:

Ich war als Baby schon überdurchschnittlich Intelligent - Ich hielt es für angemessener mich zu weigern aus dem Bauch heraus zu kommen, so das sie mich mit ner ollen Käse...eh Saugglocke heraus holen mussten. Die dummen Kinder konnte man schon damals von den intelligenten Kindern unterscheiden, denn ein kluges Kind hatte sich schon vorher einen Stick aus der Nabelschnur gebunden (die Glücklichen) oder wollten so wie ich nicht aus dem Bauch der "Mutter" heraus. Auf die tolle Idee der Genie Babys die sich stranguliert hatten bin ich leider damals nicht gekommen, ergo war ich doch nicht so Intelligent wie ich dachte...und so begann mein Alptraum.

Meine "Eltern" hatten nur geheiratet damit ich ehelich auf die Welt kommen darf, ergo hielt sie nicht lange. Meine Mutter schnappte mich und wir zogen von einem Ort zum anderen. Immerhin durfte ich Phasenweise Haustiere haben, ein Kater Namens Amadeus, ein Papagei namens Pepe und sonne olle Töle die Chico hieß (der hatte immer Mutters Schminke gefressen und in die Wohnung gemacht, gab schöne muster auf der Tapete und machte ihn durch die Antipathie von Mutter ihm gegenüber recht sympathisch). An viel kann ich mich nicht mehr erinnern außer an einen Typen der "Schädel" hieß und ne Glatze hatte, im nachhinein denke ich des war ein Rechts-Angehauchter. Danach erinner ich mich nur daran wie sie mich irgendwann is Auto gepackt hatte und mich zu meiner Oma fuhr. Sie meinte was von "pass mal drauf auf, will arbeiten gehen" ( das die Frau sowas wie Arbeit in den Mund nahm hätte mir da schon seltsam vorkommen müssen...) So war ich bei meiner Oma Väterlicherseits und so schnell würde ich dieses kleine Kaff Namens Waldenau nicht verlassen dürfen. Denn Frau Mutter seilte sich nach Griechenland ab (soso das nennt man Arbeiten), keiner wusste das sie da war, erst als wir das durch meine Urgroßmutter Mütterlicherseits informiert worden sind und auch erst dann hat sie sich -erst nach dem Geburstag ihrer Tochter- bei uns gemeldet gehabt. Das sie irgendwas in Griechenland gerabeitet hatte sah man daran das sie erneut Schwanger nach Deutschland wieder kam. Als Kind sollte man generrell eine Bezugsperson haben um das -Urvertrauen- auf zu bauen und viel Liebe sollte man so einen kleinen wehrlosen Ding mit auf den Weg geben, was bei mir leider nicht der fall war... tija schade ne? Urvertrauen... eine mächtige Psychowaffe mit dem man jedes Kind irgendwann mal brechen kann. Besonders in so jungen Jahren sind die Erlebnisse besonders prägent für die spätere Entwicklung des Menschens. An einen Vertrauensbruch kann ich mich noch sehr gut erinnern.

Ich war vieleicht 4 Jahre alt und hatte damals meine Mutter lange nicht mehr zu gesicht bekommen, es war so ende September und recht kalt zu der Zeit gewesen. Sie meinte sie würde mich um 8 abholen und so packte ich meine Sachen und stand Punkt 8 draußen vor der Pforte, doch sie kam nicht halbe Stunde später versuchte mich meine Oma mich wieder ins Haus zu zerren, doch ich wehrte mich wehemenst da Mutter ja sicher bald kommen würde. Dieser kampf zog sich ca bis halb 10 hin als ich dann föllig entkräftet aufgab. Die Entäuschung war groß für das kleine Herz, ich hatte Mutter schon damals immer in Schutz genommen als meine Familie auf ihr rum hackte. Es tat mir weh das sie so gemeine Sachn sagten die leider der Wahrheit entsprachen und das hatte sich bis zu meinem 18. Lebensjahr hingezogen. Schön blöd?!... Sie kam damals gegen 11 Uhr und hatte mich dann totmüde eingepackt und mitgenommen. Was danach war weiß ich nicht mehr, nur das sie Zeit meines Lebens Versprechungen gemacht hatte die sie sogut wie nie einhielt. Von dem Abend weiß ich noch da ich mir ne Lungenentzündung eingefangen hatte und es nicht besonders gut um mich stand. Später ging denn der Sorgerechtstreitlos von dem ich auch nur noch weiß das es verdammt weh tat sich gegen sie zu entscheiden aber instinktiv wusste ich das es bei meinem Vater wohl nicht in eine Versklavung meiner Person ausarten würde. Ich wuchs "wohlbehütet" also in Waldenau auf. Dies kleine possierliche Dörfchen hatte die Angewohnheit das jeder jeden kannte und selbst die Hecken Ohren hatten, es gab nichts was man hätte anstellen können ohne das es gleich das ganze Dorf weiß (und das ist bis heute so). Ich hatte einen tollen Platz im Kindergarten dort bekommen an dem verantwortungsbewusste Erzieherinen sich um mich kümmerten ...oder auch nicht. So kam ich in das Vergnügen heraus zu finden wie es ist von einer Horde Monster überfallen zu werden die mich an die Trauerweide auf dem Spielpatzgelände anschließend fest banden... es war einige Zeit bis die Verzieher gerafft hatten das ich fehlte...mmmh nette Kinds. In der Grundschule bekam ich außer Bildung noch zusätzlich ne Rippenprellung und nen feinen Armbruch als unvergessliches Andenken an diese Zeit. Trotz allem war ein ein aufgeschlossenes liebes Mädchen welches sich nur zu gerne ausnutzen lies um wenigstens etwas Wärme von anderen zu bekommen - die Beute fiel sehr mager aus - das hielt so etwas bis zur 7ten Klasse an. Nach sätzen wie "Was nicht tötet härtet ab" und "Verlass dich auf Andere und du bist verlassen", die sich tief eingebrannt hatten jedoch nicht so tief das es mich vor weiteren Schaden bewart hätte, fing ich an mich zu verändern und das Radikal. Ich bastelte mir eine kleine Schutzhülle aus schwarzen Klamotten (Zum Leid meiner Oma die bis heute denkt das es nur eine Phase ist), dunklen Haaren und eine Vorliebe für harte Gitarrenriffs von Metallica, auch sachen wie Cradle of Filth, Slayer und Pantera kamen nach und nach dazu. Es war sone grundlegende "Lmaa" Einstellung die ich an den Tag legte, denn egal was ich gemacht hatte irgendwas passte den Pennern in meiner Klasse an mir nicht und somit war es auch zum schluss nicht mehr wild sich in ein dunkles Geschöpf zu verwandeln. Die Musik hatte mir teils wirklich geholfen diese Zeit zu überstehen und durch zu halten, meine damalige Beste Freundin hatte angst vor mir, sie meinte das sein nicht mehr Ich und das ich irgendwie Krank sein (Und das von nem Fascho?). Nach 2 Jahren "SaTAAAAN" als morgendliche Begrüßung hatten sie ihre witzlein darüber mehr als nur aufgebraucht und fingen an mich anderswertig zu bedrohen. Irgendwann war ich so übersättigt an Gemeinheiten das die Klinge mein bester Freund wurde, von zu hause aus konnte ich nicht viel Beistand erwarten "du kriegst zu essen als wehr dich" ...ich war als Kind schon Pazifist und mir käme es nie in den Sinn mich gegen ne Gruppe von 7 Leuten auf zu lehnen. Die Lehrer bemerkten erst was los war als sie nach 4 Jahren der Folter meine Kratzer am Arm entdeckten und anstatt das Problem in der Klasse zu lösen wollten sie mich zum Psychiater schicken -Typisch Pädagogen- als sie dann eingesehen haben das das es wohl nicht bringen würde fingen sie an mit der Klasse zu reden -uhi welch ein Geniestreich- der leider nichts gebracht hatte. Ich war inzwischen schon recht abgestumpft das ich mich verloren und allein fühlte.

Diesen Eindruck hab ich heute noch nur in einer anderen Art sie ist wesetlich ausgereifter als damals. Teils bin ich soziopathisch veranlagt und habe ab 19 ca 1 1/2 Jahre bis heute in meinem 7m² kleinen Zimmer zurückgezogen gelebt. Aber näheres dazu später ich denke dieser Text reicht erstmal. Ich hab auch ein Paar Abschnitte einfach übersprungen aber falls es wirklich jemanden geben sollte der sich hier das durchliest und nicht einpennt darf gerne Wünsche äußern ^^.

So Long Datuaria

17.10.06 22:48
 


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